Der 12. August 2026 bescherte uns am Attersee einen außergewöhnlichen Abend. Zuerst zog der Mond vor der Sonne vorbei, später zeigten sich am Nachthimmel die Perseiden.
Unser Beobachtungsplatz lag oberhalb des Attersees. Der freie Blick nach Westen und das warme Licht über See und Landschaft machten schon den Sonnenuntergang zu einem Erlebnis.

Eine leuchtende Sichel am Horizont
Während die Sonnenfinsternis in Teilen Spaniens und Portugals total zu sehen war, erlebten wir in Österreich eine partielle Verfinsterung. Weil die Sonne bereits sehr tief stand, wirkte das Schauspiel über den Hügeln besonders eindrucksvoll.
Durch das sichere Sonnenfilter wurde sichtbar, wie sich die dunkle Mondscheibe vor die Sonne schob. Für kurze Zeit blieb nur eine schmale, goldene Sichel – bevor sie hinter dem Horizont verschwand.




Nach der Sonnenfinsternis kamen die Sternschnuppen
Mit der Dunkelheit begann der zweite Teil dieses besonderen Himmelsabends. Rund um den 12. August erreichen die Perseiden gewöhnlich ihren Höhepunkt – und so richteten wir die Kamera erneut nach oben.
Zwischen unzähligen Sternen und der zart sichtbaren Milchstraße konnten wir eine helle Leuchtspur festhalten. Ein stiller, wunderbarer Abschluss für einen Abend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird.

Das Besondere liegt manchmal ganz nah
Für besondere Entdeckungen muss man nicht immer weit reisen. Manchmal genügen ein freier Horizont, etwas Geduld und der richtige Augenblick – direkt vor der eigenen Haustür.
